Krankenkassenleistungen

Krankenkassenleistungen nach SGB V

Häusliche Krankenpflege

Bei der häuslichen Krankenpflege handelt es sich um Leistungen, die Ihnen Ihr Hausarzt verordnen muss. Diese Leistungen können von uns direkt mit Ihrer Krankenkasse abgerechnet werden.

 

Um diese Krankenkassenleistungen zu erhalten muss man nicht pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung sein. Bitte verwechseln Sie dies also nicht mit Leistungen der Pflegekasse (Grundpflege und häusliche Versorgung nach SGB XI, Pflegebedürftigkeit, Pflegestufen, Pflegegeld o.ä.).

Bei medizinischer Notwendigkeit verordnet der behandelnde Arzt die erforderlichen behandlungspflegerischen Maßnahmen. Dafür gibt es ein spezielles Formular zur Verordnung häuslicher Krankenpflege. Wir als Pflegedienst mit Krankenkassenzulassung reichen das Formular zur Genehmigung bei der zuständigen Krankenkasse ein und rechnen die erbrachten Leistungen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Voraussetzungen der Verordnung einer ambulanten Krankenpflege

  • Die ärztliche Verordnung erfolgt wegen einer medizinischen Notwendigkeit.
  • Die häusliche Krankenpflege wird im Haushalt des Versicherten oder seiner Familie zum Beispiel durch unseren Pflegedienst erbracht.

Sie umfasst unter anderem

  • Behandlungspflege: Maßnahmen der ärztlichen Behandlung, üblicherweise delegiert an Pflegefachkräfte, die dazu dient, Krankheiten zu heilen, eine Verschlimmerung zu verhindern oder Beschwerden zu lindern oder/und
  • Grundpflege: Grundverrichtungen des täglichen Lebens (Körperpflege) und
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer eigenständigen Haushaltsführung.

Es besteht nur dann ein Anspruch, wenn der Versicherte oder eine im Haushalt lebende Person die erforderlichen Leistungen nicht selbst erbringen kann.

Die Verordnung durch den Arzt erfolgt entsprechend den Richtlinien der Krankenkassen

Die Verordnung ist möglich, wenn der Versicherte wegen einer Krankheit eine ärztliche Behandlung benötigt und die häusliche Krankenpflege Bestandteil des ärztlichen Behandlungsplanes ist, mit dem Ziel:

  • ein Krankenhausaufenthalt kann vermieden werden = Patient verbleibt oder kehrt frühzeitig nach Hause zurück, eine Krankenhausbehandlung wird dadurch vermieden, verkürzt oder aus nachvollziehbaren Gründen vom Patient verweigert oder
  • einer Sicherungspflege = Behandlung wird dadurch erst möglich, bzw. deren Ergebnis wird gesichert

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